Erfahrungsbericht: Citalopram / experience report: Citalopram

Citalopram ist ein Antidepressivum/Angsthemmer. Es setzt im Gegensatz zu anderen Psychopharmaka nicht primär im Hirn an, sondern unterdrückt körperliche Angstreaktionen wie Herzrasen, Schweißausbrüche, etc. und hilft dem Verstand so, ungefährliche Situationen, die keine Bedrohung darstellen, auch als solche zu verstehen.
Bevor ich es zum ersten Mal genommen habe hatte ich große Angst bezüglich der Nebenwirkungen. Ich habe im Internet nach Erfahrungsberichten gesucht, habe den Beipackzettel gelesen und mit Verwandten, Freunden und meinem Therapeuten über meine diese Ängste geredet.
Das ist jetzt ungefähr ein halbes Jahr her und ich möchte anderen helfen, die sich in der gleichen oder einer ähnlichen Situation befinden wie ich damals.

Mit eigenen Ängsten und negativen Reaktionen anderer umgehen:

Eine Frage steht über allem:
Wie sehr willst du , dass die Depression und/oder die Angstzustände aufhören?
Denn das ist das Ziel der Therapie und der Medizin. Bei allem, was dir andere erzählen und was dir im Kopf herumspukt muss dir das klar sein. Wenn es funktioniert bist du befreit.

Mit Nebenwirkungen umgehen:

Eins vorne weg: bei vielen treten gar keine Nebenwirkungen auf.
Bei mir war es anders.
Mein Therapeut hatte mir empfohlen mit 10mg statt der vom Arzt verordneten 20mg anzufangen. Der Arzt wollte davon nichts hören, also hab ich das nur 2x gemacht. (Mein Therapeut hatte mir zu mind. einer Woche geraten, damit der Körper sich leichter daran gewöhnt.)
Bei den 10mg bemerkte ich tatsächlich keine Veränderung zu vorher.
Als ich dann die 20mg nahm änderte sich das.
Ich nahm die Tablette vor dem Frühstück, was am Anfang ein großer Fehler ist!
Der Tag war die Hölle! Ich war müde, unkonzentriert, zerstreut und kraftlos. Mir war schlecht und schwindelig. Als würde man krank werden.
Ich habe das allen Lehrern, bei denen ich an dem Tag Unterricht hatte, gesagt und es auch vor meiner Klasse nicht geheim gehalten.
Die Reaktionen der Lehrer waren verständnisvoll, aus der Klasse und dem Freundeskreis gab es durchaus auch kritische Meinungen.

Am nächsten Tag habe ich vorher gefrühstückt, dadurch ging es mir deutlich besser. Dennoch habe ich wieder mit den entsprechenden Lehrern geredet, denn die Nebenwirkungen können in den ersten beiden Wochen immer wieder auf die Leistung(sbereitschaft) schlagen.

So schlimm wie am ersten Tag ging es mir nicht nochmal, auch wenn ich einige Wochen Konzentrationsprobleme hatte.

Was, wenn die Dosis erhöht werden muss?:

Auch das war eine meiner Ängste. Und es kam wirklich so, die Dosis wurde nach einigen Monaten verdoppelt, weil ich wieder in eine depressive Phase verfiel.
Bei mir traten keine erneuten Nebenwirkungen auf, die Phase endete abrupt! 🙂 Es kann aber bei einigen vorkommen, dass sie davon erstmal hibbeliger und unruhiger werden.

Seitdem blieb die Dosis konstant und ich hatte keine nennenswerten weiteren Rückfälle. Es fällt mir leichter mit Menschenmassen umzugehen, ich habe mehr Selbstvertrauen und bin produktiver.

Checkliste:

– Frühstücken
– Evtl. mit 10mg in der ersten Woche beginnen
– Lehrer/Vorgesetzte informieren
– Evtl. den/die ersten Tag(e) freinehmen
– Besorgte Umgebung informieren und beruhigen
– Wissen, warum man es tut ;3

Weitere Fragen, die ich mir gestellt habe:

Darf ich noch Alkohol trinken?
Ja, im Gegensatz zu den meisten anderen Antidepris treten da keine zusätzlichen Nebenwirkungen oder Gefahren auf. Man sollte es aber nicht damit runterspülen. ;3

Kann ich es auch abends statt morgens nehmen?
Naja. Nicht wenn es tagsüber helfen soll…

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Citalopram is an antidepressum/anxiety repressor. Other than most other psychotropic drugs it doesn’t primarily act on the brain, but rather represses bodily anxiety syndroms – such as sweating or a rapid heartbeat. Thus it helps the brain to recognize harmless situations as such.
I was very worried about side effects before first taking it. I searched the internet for experience reports, read the package insert and talked to my family, friends and therapist about my worries. That was around half a year ago, give or take. Now I want to help others who are in a similiar situation.

Handling fears and other’s negative reactions:

One question stands above all:
How much do you want the depression and/or anxiety attacks to stop?
Cause this is the goal of the therapy and the drugs. No matter what others tell you or what you might think yourself, this is what you have to remember. If it works you’re free.

Dealing with side effets:

One thing first: many people don’t experience side effects at all.
It was different with me.
My therapist advised me to take 10 mg instead the full prescribed 20mg during the first week, so the body would get used to it easier.
My doctor didn’t want me to do that so I only did it twice. I really didn’t feel anything weird when taking the 10mg.
That changed with the 20mg, though.
I took my first pill without having breakfast first. Big mistake to start with!
The day was hell! I was tired, unfocused, absentminded and weak. I felt ill and dizzy.
I told all my teachers that I had lessons with that day. I also told my class.
My teacher’s reactions were very empathicly, there were negative comments from friends and classmates, though.

I ate breakfast before taking the medicine the following day. That helped a lot.
I talked to my teachers that day, nonetheless, because side effects can occur all the time during the first two weeks or so.

Never have I felt as bad as on the first day again, even though I struggled with my concentration during the first few weeks.

What if the dose gets increased?

That, too, was one of my worries. And it actually happened, after a few month the dose got doubled, because I had a depressive relapse.
This time I didn’t experince any side effects, the depression ended imidiatly! 🙂 There are cases where people get restless and jittery.

Since then the dose didn’t have to be changed and I didn’t experience any mentionable relapses. It became easier for me to deal with crowds, I am more confident and am productive.

Checklist:

– Eat breakfast
– Maybe just take 10mg during the first week
– Inform your teachers/authorities
– Maybe take the first days off
– Inform and calm your concerned environment
– Know why you’re doing this ;3

More things I wondered about:

Am I allowed to drink alcohol?
Yes, different from other antidepressants there’s no additional side effects or dangers.
Down wash it down with alcohol, though. ;3

Can I take it in the evening instead of in the morning?
Well, not if you want it to work during the day…

Miniprojekt Ohrring Halter/ Miniproject Earring Organizer

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Nimm eine alte Strumpfhose, einen Rahmen, Schere und Alleskleber/einen Tacker.

Schneide aus der Strumpfhose ein Feld, das in den Rahmen passt.

Klebe oder tacker das Stück hinter den Rahmen.

Häng Ohrringe dran.

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Take old tights, a frame, a scissor and all-purpose adhesive or a stapler.

Cut a chunk that fits behind the frame from the tights.

Glue or staple it to the frame.

Hang your earrings.

Happy Box oder Happy irgendwas/ Happy jar or happy whatever

Ihr kennt das: Man erinnert sich immer an die schlechten Dinge, die in der Vergangenheit/ im vergangenen Jahr passiert sind, aber nur an wenige gute.
Lasst mich da Abhilfe schaffen!
Dieses Projekt könnt ihr jederzeit anfangen: an eurem Geburtstag, Halloween, Neujahr, heute…
Es ist wahnsinnig simpel:

Nimm etwas, wo du Zettelchen rein tun kannst. Da, die Pralinenschachtel.
Irgendwas, was du ein Jahr lang rumstehen haben kannst.
Wenn du willst kannst du es beschriften, zum Beispiel als „Happy *irgendwas* 20XX“.

Such dir einen Stift und einen kleinen Zettel.
Schreib etwas Gutes auf, das in letzter Zeit passiert ist – nicht unbedingt etwas großes, eher etwas wie „hab gute Musik gehört“ oder „war produktiv“. Was auch immer dir einfällt.
Sei vielleicht etwas genauer als ich in den Beispielen. ;D
Wenn dir nichts einfällt, leg doch etwas Geld rein oder so. 🙂

Mach das übers Jahr hinweg immer, wenn dir was Gutes passiert ist.
Und ein Jahr später kannst du all die glücklichen Erinnerungen nocheinmal nachlesen und das ganze Geld ausgeben. ;3

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Y’know how you always remember all the bad stuff that happened to you in the past (year), but never the good things (except for those few very, very great things)?
Well, let me help you with that.
You can start this project whenever. Your birthday, Halloween, New Years, today….
It’s incredibly simple:

Go find something you can put notes in. There, that empty chocolate box. Anything that you wouldn’t mind having around for another year.
Now you may or may not mark it as your ‚happy *thing* 20XX‘.

Then go find a pen and something to write on.
Write something good down that happened recently – not just the super big things, rather stuff like “listened to really good music today“ or “was productive“. Whatever you want.
Maybe be a bit more specific, though. ;D
Can’t think of anything? Why not put a bit of money in there.

Repeat over the year, whenever something good happened.
And in a year you can read all these happy notes, that make you smile and spend all that money. ;3

 

Mini-projekt: 3D Papiersterne/Mini-project: 3D paperstars

Alles was man braucht:
(liniertes) Papier
eine Schere
extra Bonus: einen Stift

Die einzige Schwierigkeit besteht hier darin, dass man etwas Übung braucht, bis die Sterne aussehen wie man sie will. Also nicht gleich aufgeben wenn die ersten paar krumpelig werden. ;3

Alles, was man macht:
Schneidet das Papier an den Linien entlang in Streifen.
Nehmt einen Streifen und macht auf einer Seite einen Knoten rein.
Dieser sollte flach sein (aber nicht gedrückt) und seine Ecken weitestgehend geschlossen, denn das werden später die Ecken des Sterns sein.
Mit ein bisschen Übung findet ihr raus, wie fest ihr den Knoten machen müsst, bevor er zu fest ist.
Wenn ihr euch euren Streifen jetzt anseht, solltet ihr ein kurzes Ende, den flachen Knoten und ein langes Ende haben.
Das kurze Ende faltet ihr weg.
Dann wickelt ihr das lange Ende um die Kanten des Knotens. Der Streifen wird euch quasi zeigen, zu welcher Kante er jeweils will. Auch hier kommt es darauf an, wie fest man wickelt.
Das letzte Ende des Streifens steckt ihr dann einfach in die Wicklung.
Drückt jetzt vorsichtig mit euren Fingernägeln (keine Sorge, geht auch mit kurzen Nägeln) in die Kanten des Sterns und hltet ihn dabei an den Ecken.
Die Vorder-und Rückseite sollten sich nach außen wölben, wodurch die Dreidimensionalität entsteht.

Jetzt könnt ihr den Stift benutzen um ein Pentagram auf den Stern zu malen.
Oder lustige Gesichter.
Oder irgendwas.
\m/

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All you need:
(ruled) paper
a scissor
extra bonus: a pen

The only difficulty here is that you need a bit of practice until your stars come out like you want them. Don’t get frustrated if the first ones look tattered.

All you have to do:
Cut along the lines of your ruled paper.
Take a strip of paper and tie a knot on one end. It has to be flat (yet not pressed) and the corners should be as closed as possible, for they will be your finished corners of the star.
With a little practise you’ll find the right balance of how tight the knot has to be before it’s too tight.
If you look at your paper strip now you should see a tiny bit of the strip, the flat knot and then the large part of the strip. Fold the little part away.
Now you start winding the large part around the knot. Around the edges, to be more precise.
If you do it right, the strip will basically guide you from edge to edge as you go.
Again, you need to practise how tight you have to wrap.
Tuck in the last bit of the strip.
Now carefully pinch the edges with your fingernails (no worries, works with short nails), holding it by the edges. The star should now bulge on its top and bottom, creating the 3 dimentionality.

You can now use your pen to draw a pentagram on it.
Or funny faces.
Or whatever.
\m/

 

Miniprojekt: Armstulpen mit Schnürung/ Miniproject: laced armcuffs

Das hab ich benutzt:
– Stoffreste (samtartig), die nicht ausfransen
– Borte (in Falten gelegtes vorgenähtes Satinband)
– langes Band oder Schnürsenkel
– Ösen
– Lochzange
– Ösenzange

Das hab ich gemacht:
Aus den Stoffresten hab ich Rechtecke geschnitten. Die kurzen Seiten hab ich ca. 1 cm zur linken Warenseite geklappt und mit 0,5cm festgesteppt.
Dann habe ich die Borte an die langen Seiten genäht, wenn ihr wie ich keine perfekten Rechtecke geschnitten habt müsst ihr auf einen ungefähr gleichbleibenden Abstand der Borten achten.

Bei meiner Borte musste ich auch noch auf die Richtung der Falten achten und darauf,
in der Mitte auf der schon vorhandenen Naht zu nähen.

Dann hab ich den überschüssigen Stoff an den langen
Seiten weggeschnitten, so dass er nicht mehr unter
der Borte hervorragte.

Das geht schnell und einfach, sollte man aber Niemendem zeigen, der was vom Nähen versteht… ;D

Zum Schluss habe ich mit der Lochzange Löcher in (ungefähr >.<) gleichen Abständen in die kurzen Seiten geschlagen und mit der Ösenzange Ösen eingesetzt. Damit die Löcher pro Manschette parallel sind hab ich sie in der Mitte gefaltet, dass beide kurzen Enden aufeinander lagen und dann die Löcher durch beide Enden gleichzeitig geschlagen. :3

Dann hab ich einen alten Schnürsenkel als Schnürung durch die Ösen gezogen und fertig! 😀

TADAA!

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What I used:
– fabric remnants (velvet-like) that don’t become frayed
– trimming (pleated satin band)
– long string or shoelace
– eyelets
– eyelet pliers
– punch pliers

What I did:
I cut rectangles from the fabric remnants. Then I folded 1 cm of the short edges to the wrong side of the fabric and stiched it down with about 0,5cm.
After that I sew the trimming along the long edges of the rectangles.
If you’re using a pleated trimming, too, mind the direction of the pleats. Also sew directly on the already existent seam in the middle.

Then I cut away excessive fabric along the long edges that was showing beneath the trimmings.

This is a fast and easy way, but please don’t show it to people who are professionals in sewing matter… ;D

At last I punched holes in (almost >.<) regular intervalls unsing the punch pliers into the short rectangle edges and puteyelets in it (using the eyelet pliers…).
To keep the holes per cuff parallel I folded the cuff in the middle, havin the short edges onto another and punched the holes through both edges at the same time. :3

Then I used an old shoelace as lacing and I was done! 😀

TADAA!